Kos
ist eine Urlaubsinsel. Sie zählt nur 25 000 ständige Bewohner,
aber über 65 000 Fremdenbetten.
Sie liegt dicht vor der türkischen Küste. Deutschland und
Großbritannien stellen mit jeweils 25 Prozent die
größten Urlauber- Kontingente. Bei den Urlaubern aus den
deutschsprachigen Ländern sind die Regionen
um Tigàki, Marmàri und Mastichàri an der Nordküste
am beliebtesten. Laut präsentiert sich Kardàmena an der
Südküste, wo bevorzugt Engländer Urlaub machen. Mit
einer Gesamtfläche von nur 290 Quadratkilometern zählt Kos
nicht gerade zu den großen griechischen Inseln. Die größte
griechische Insel ist Kreta - fast 28mal größer als Kos.
In Rhodos würde Kos noch über fünfmal hineinpassen.
Die Insel ist aber schmal und lang - so sind es vom Kap Fòkas
im Nordosten bis nach Kèfalos im Inselwesten doch 51 Kilometer.
Der
größte Schatz der Insel sind die Sandstrände. Aber
auch die Zeugnisse der Vergangenheit verdienen Beachtung.
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Fotos digital aufgenommen mit OLYMPUS C-3030
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Mit
einem kleinen Personenschiff kann man von Kos-Stadt auf die Nachbarinsel
Nissiros - mit ihrem feurigen Vulkan und ihren bildschönen Dörfern.
Nissiros ist für Natur - und Landschaftsfotografen eine Top-
Sehenswürdigkeit! Auf Nissiros leben nur etwa 1300 Menschen,
verteilt auf 4 Dörfer. Der Hauptort ist Mandràki - von
hier aus kann man mit einem kleinen Bus hinauf, auf einer schmalen
Inselstaße direkt an den Kraterrand. Bis zu 698 Meter hoch umringen
steile Hänge einen tiefen, über drei Kilometer langen und
einen Kilometer breiten Krater, desses Boden nur etwa 100 Meter über
dem Meeresspiegel liegt. Der Kraterboden ist so heiß, daß
auf ihn gegossenes Wasser in Sekundenschnelle zu kochen beginnt. An
meheren Stellen steigen Schwefeldämpfe auf.
  
  

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